14. März 2018

Digitalpakt muss auch ein Stück weit ein Sozialpakt sein!

 

Fünf Milliarden Euro soll der Digitalpakt für Schulen umfassen, 3,5 Milliarden davon sind bislang für diese Legislaturperiode eingeplant. WLAN-Ausrüstung für Klassenzimmer, sichere Cloudlösungen und einiges mehr sind für die Schulen vorgesehen. Doch für die Endgeräte der Kinder favorisiert die Kultusministerkonferenz die „Bring dein eigenes Gerät mit“-Methode.
„Die Teilnahme am digitalen Unterricht wird also voraussichtlich die volle Bandbreite -von langsamen und kleinen, dafür aber günstigen Gebrauchtgeräten bis hin zum allerneusten High-End-Gadget- umfassen. So sieht also Bildungsgleichheit aus Sicht der Bundesregierung aus. Es wäre auch ein Wunder gewesen, wenn im digitalen Unterricht die Größe des elterlichen Geldbeutels keine Rolle gespielt hätte. Hier ist dringend Nachbesserungsbedarf in Form eines erweiterten Investitionsprogrammes notwendig. Zumindest aber sollte man über Standardgeräte mit einem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis und spezielle Finanzierungsangebote nachdenken und diese dann auch anbieten.“, so Andreas Neumann, stv. Landesvorsitzender DIE LINKE. Saar. „Der Digitalpakt in seiner aktuellen Form muss eine soziale Komponente erhalten, damit alle Schüler dieselben Chancen und Möglichkeiten haben, dieses Bildungsprogramm auch tatsächlich nutzen zu können. Die „Bring your own device“-Forderung macht aus dem Digitalpakt in der aktuellen Form einen unsozialen Trennpakt, der letzten Endes die Finanzierungsmöglichkeiten der Eltern widerspiegeln wird.“

 


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