14. März 2018

Cattenom bis 2048 - ein Horrorszenario

 

Ab Mai 2018 wird Block 2 des Pannen-Atomkraftwerks Cattenom überprüft. Bestehen Reaktorgebäude und –druckbehälter die Prüfung durch die Atomaufsichtsbehörde ASN, wird der Block durch den Betreiber EdF bis 2028 betrieben. Ausgegebenes Ziel ist die volle Laufzeit bis 2047/8.
„Festgestellt wurden der unzureichende Schutz gegen Naturkatastrophen und zahlreiche Mängel im Stresstest. Dokumentiert wurden bislang über 800 Störfälle und eine Arbeitsweise, die nur noch Kopfschütteln lässt: so brannte erst am 9. März ein Gerät, da ein Angestellter einen Holzkeil unter eine feuerfeste Abdeckung klemmte. Gerade der neue Außenminister steht in der Verantwortung darauf hinzuwirken, dass dem Saarland keine ‚strahlende‘ Zukunft bevorsteht. Dieses Pannen-AKW an der Grenze gehört schnell und final geschlossen.“, so Andreas Neumann, stv. Landesvorsitzender DIE LINKE. Saar. „30 weitere Jahre mit einigen hundert weiterer Pannen und teils recht ernsthaften Störfällen kann man doch seinen Nachbarn nicht ernsthaft zumuten. Die Aussage von Xavier Bettel, dass Luxemburg bei einer Katastrophe davon bedroht ist ‚von der Landkarte gewischt zu werden‘, trifft auch auf unser Saarland zu. Und der bisherige Betrieb dieses altersschwachen AKWs erzeugt vieles, aber definitiv kein Gefühl der Sicherheit!“

 


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