17. Juni 2018

Die schwarze Null steht beim LSVS über allem

 

 

LSVS und kein Ende. Die Vergangenheit ist geprägt durch einen gemeinsamen CDU/SPD-Proporz um die Geschäftsführerposten bei Saartoto und LSVS, das Scheckverteilen durch Vertreter beider Parteien, mangelnde Transparenz und Kontrolle. Die Folgend sind verheerend: 20 Millionen Euro Schulden bei der Landesband, Bedarf an 10 Millionen für Bestandsforderungen, ein strukturelles Defizit von 2,3 Millionen pro Jahr. Der angeblich alternativlose Sanierungsplan sieht u.a. den Abbau von 182 auf 77 Arbeitsstellen vor: 105 Angestellte fallen weg.
„Liest man dann aktuell, dass Anke Rehlinger (SPD, stv. Ministerpräsidentin und SPD-Vorsitzende Saar) dafür plädiert, dass Personalrat und Gewerkschaft miteinbezogen werden sollten, dass sie sich einen Sozialtarif vorstellen kann, kann einem schlecht werden. Die CDU kann ohne die SPD an der Saar wenig bis nichts. Und nun kommt von einer angeblichen Arbeiterpartei so ein seichtes Gefasel? Frau Rehlinger, googeln Sie mal, wofür das S in ihrem Parteinamen steht. Gehen Sie endlich für die Arbeiter auf die Barrikaden! Fordern Sie klar, dass das Schicksal der Arbeitnehmer ebenso alternativlos ist, wie die Zukunft des Saarsports!“, so Andreas Neumann, stv. Landesvorsitzender DIE LINKE. Saar. „Wenn Klaus Bouillon (CDU) -als Sportminister Chef der Rechtsaufsicht und Vorsitzender des Aufsichtsrates- nach einem Jahr dann doch mal feststellt, dass diese Kombination einen grundsätzlichen Interessenskonflikt darstellt, dann bekommt der SZ-Titel ‚Die schwarze Null steht beim LSVS über allem‘ eine ganz neue Bedeutung.“

 


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